[Amostras de tradução]

Aqui você vai encontrar trechos de algumas obras traduzidas dos idiomas alemão e inglês e já publicadas em português. Esses trechos foram retirados dos textos já editados e lançados. As informações de autoria e editora estão ao final de cada texto, tanto o texto no idioma original quanto o texto em português.

TEXTO NO IDIOMA ORIGINAL

Brasilien: Zuerst ein Nachhilfekurs für Europäer

Wenn ich, liebe europäische Leser, mit einem kleinen Nachhilfekurs beginne, so geschieht dies aus derÜberzeugung, daß wir von Brasilien erstaunlich wenig wissen; dies war ja auch der erste beschämende Eindruck, den ich selber erfuhr Was wir auf der Schule lernten, haben wir größtenteils schon vergessen, und selbst, was wir uns merkten, hat wenig Belang, denn die Zahlen und Daten stimmen längst nicht mehr, die Wirklichkeit hat sie im Eiltempo überrannt; außerdem müssen wir uns endlich (es ist Zeit, höchste Zeit) daran gewöhnen, unsere europäische Optik umzustellen und zu erkennen, daß die andern Kontinente in ganz andern Dimensionen sich entwik- keln und das Schwergewicht sich von unserer »kleinen Halbinsel Asiens« (wie Nietzsche sie nannte) bedenklich wegverschiebt. Es bleibt ein typischer psychologischer Fehler von Eltern, immer als die letzten zu bemerken, daß ihre Kinder längst schon geistig selbständige und erwachsene Menschen sind; so können sich bei uns viele noch immer nicht an den Gedanken gewöhnen, daß die einstigen Kolonien Europas längst sowohl geistig als wirtschaftlich organische Staaten und sogar Welten geworden sind.

“EINE KLEINE REISE NACH BRASILIEN”, in: LÄNDER, STÄDTE, LANDSCHAFTEN, Stefan Zweig, Fischer Taschenbuch Verlag


I did two things on my seventy-fifth birthday. I visited my wife’s grave. Then I joined the army.

Visiting Kathy’s grave was the less dramatic of the two.

She’s buried in Harris Creek Cemetery, not more than a mile down the road from where I live and where we raised our family. Getting her into the cemetery was more difficult than perhaps it should have been; neither of us expected needing the burial, so neither of us made the arrangements. It’s somewhat mortifying, to use a rather apt word, to have to argue with a cemetery manager about your wife not having made a reservation to be buried. Eventually my son, Charlie, who happens to be mayor, cracked a few heads and got the plot. Being the father of the mayor has its advantages.

So, the grave. Simple and unremarkable, with one of those small markers instead of a big headstone. As a contrast, Kathy lies next to Sandra Cain, whose rather oversized headstone is polished black granite, with Sandy’s high school photo and some maudlin quote from Keats about the death of youth and beauty sandblasted into the front. That’s Sandy all over. It would have amused Kathy to know Sandra was parked next to her with her big dramatic headstone; all their lives Sandy nurtured an entertainingly passive-aggressive competition with her. Kathy would come to the local bake sale with a pie, Sandy would bring three and simmer, not so subtly, if Kathy’s pie sold first. Kathy would attempt to solve the problem by preemptively buying one of Sandy’s pies. It’s hard to say whether this actually made things better or worse, from Sandy’s point of view.

OLD MAN’S WAR, John Scalzi, Tor Books


Es war ein Sommer ins Land gezogen und ein Winter, und als ich am 23. Mai 2016 noch einmal den steilen Weg hinauffuhr, in das Kloster Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten, fürchtete ich, es könnte unser letztes langes Gespräch sein.

Schwester Carmela öffnete die Tür, aber diesmal nicht mit Schürze, sondern in einem eleganten Kostüm. Im Empfangsraum hing ein Bild, das den Heiligen Augustinus zeigte, den großen geistigen Lehrer, der ihm so viel bedeutete, weil an ihm das dramatische, das so menschliche Ringen um die Wahrheit des Glaubens zu studieren ist.

Statt der roten Slipper trug Benedikt XVI. nun Sandalen wie ein Mönch. Dass er auf dem linken Auge seit vielen Jahren erblindet war, wussten nur wenige, inzwischen hatte auch sein Gehör nachgelassen. Der Körper war abgemagert, aber seine ganze Erscheinung war weich wie nie zuvor. Und es war faszinierend zu sehen, dass der kühne Denker, der Philosoph Gottes, der erste Mensch, der sich Papa emeritus nennen darf, am Ende angekommen ist, wo Intellekt allein nicht genügt, in Stille und Gebet, der Herzmitte des Glaubens.

BENEDIKT XVI – LETZTE GESPRÄCHE MIT PETER SEEWALD, Verlagsgruppe Droemer Knaur


HUSHFLOWERS ALWAYS BLOOMED WHEN the night was longest. The whole city celebrated the day the bundle of petals peeled apart into rich red–partly because hushflowers were their nation’s lifeblood, and partly, Akos thought, to keep them all from going crazy in the cold.

That evening, on the day of the Blooming ritual, he was sweating into his coat as he waited for the rest of the family to be ready, so he went out to the courtyard to cool off. The Kereseth house was built in a circle around a furnace, all the outermost and innermost walls curved. For luck, supposedly.

Frozen air stung his eyes when he opened the door. He yanked his googles down, and the heat from his skin fogged up the glass right away. He fumbled for the metal poker with his gloved hand and stuck it under the furnace hood. The burnstones under it just looked like black lumps before friction lit them, and then they sparked in different colors, depending on what they were dusted with.

CARVE THE MARK, Veronica Roth, Harper Collins


Das Jahr begann jetzt. Die Juniunruhe war endgültig vorbei, die Zeit der brütenden Hitze und nackten Oberarme. Die Sonne knallte durch die Glasfront und verwandelte das Klassenzimmer in ein Treibhaus. In leeren Hinterköpfen keimte die Sommererwartung. Die bloße Aussicht darauf, ihre Tage nichtsnutzig zu verschwenden, raubte den Kindern jede Konzentration. Mit Schwimmbadaugen, fettiger Haut und schwitzigem Freiheitsdrang hingen sie auf den Stühlen und dösten den Ferien entgegen. Die einen wurden fahrig und unzurechnungsfähig. Andere täuschten wegen des nahenden Zeugnisses Unterwürfigkeit vor und schoben ihre Bio-Leistungskontrollen aufs Lehrerpult wie Katzen erlegte Mäuse auf den Wohnzimmerteppich. Nur um in der nächsten Stunde nach der Benotung zu fragen, mit gezücktem Taschenrechner, begierig darauf, die Verbesserung ihres Durchschnitts auf drei Stellen hinter dem Komma zu berechnen.

Aber Inge Lohmark gehörte nicht zu den Lehrern, die am Ende des Schuljahres einknickten, nur weil sie bald ihr Gegenüber verlieren würden. Sie hatte keine Angst davor, so ganz auf sich gestellt in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen.

Einige Kollegen wurden, je näher die Sommerpause rückte, von geradezu zärtlicher Nachgiebigkeit heimgesucht. Ihr Unterricht verkam zum hohlen Mitmachtheater. Ein versonnener Blick hier, ein Tätscheln da, Kopf-Hoch-Getue, elendiges Filmeschauen. Eine Inflation guter Noten, der Hochverrat am Prädikat Sehr gut. Und erst die Unsitte, Endjahresnoten abzurunden, um ein paar hoffnungslose Fälle in die nächste Klasse zu hieven. Als ob damit irgendjemandem geholfen wäre. Die Kollegen kapierten einfach nicht, dass sie nur ihrer eigenen Gesundheit schadeten, wenn sie auf die Schüler eingingen. Dabei waren das nichts als Blutsauger, die einem jede Lebensenergie raubten. Sich vom Lehrkörper ernährten, von seiner Zuständigkeit und der Angst, die Aufsichtspflicht zu verletzen. Unentwegt fielen sie über einen her. Mit unsinnigen Fragen, dürftigen Eingebungen und unappetitlichen Vertraulichkeiten. Reinster Vampirismus.

DER HALS DER GIRAFFE, Judith Schalansky, Suhrkamp Verlag


Der Mensch Hitler

Wer war der Mann, der am 30. Januar 1933, mit nur 43 Jahren, in das Kanz­leramt einzog, in dem bereits der von ihm bewunderte reichsgründer Otto von Bismarck residiert hatte? Diese Frage ist nicht einfach zu beant­worten, denn hinter der öffentlichen Figur hitlers ist die private Person, der Mensch, nur schwer greifbar. Selbst seinen nächsten Gefolgsleuten blieb er in mancherlei hinsicht ein rätsel. Von einer »undurchsichtigen und sphinxhaften Persönlichkeit« sprach Otto Dietrich, hitlers Presse­chef, in seinen erinnerungen. Auch ernst hanfstaengl, der lange Jahre Gelegenheit gehabt hatte, den Parteiführer aus großer Nähe zu beobach­ten, bekannte, dass es ihm niemals gelungen sei, »einen Schlüssel zu dem Untergründigen im Wesen dieses Menschen zu entdecken«: »Was er wirk­lich dachte und empfand, blieb mir nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln.« Albert Speer, der bald nach 1933 zum Lieblingsarchitekten des »Führers« aufstieg, gab bereits bei seiner ersten Vernehmung auf Schloss Kransberg im Taunus im Juni/Juli 1945 zu Protokoll, hitlers Person sei für ihn nach wie vor »ein rätsel voller Widersprüche und voll krasser Gegen­sätze«. »es scheint, als sei etwas an ihm, das wir nie werden fassen kön­nen«, bemerkte der ehemalige französische Botschafter in Berlin, André François-Poncet 1947. Und Staatssekretär Otto Meissner, der hitler ebenso loyal gedient hatte wie zuvor ebert und hindenburg, hielt in sei­nen Memoiren aus dem Jahr 1953 fest: »Die Beurteilung des Wesens dieses seltsamen Menschen (…) wird wohl immer umstritten bleiben (…) Auch für diejenigen, die ihn jahrelang kannten und in seiner entwicklung beob­achten konnten, ist es schwierig, über ihn ein zutreffendes Urteil abzu­geben, da er ein einzelgänger war, der sich argwöhnisch verschloß und nur wenige – und auch diese nur gelegentlich – einen einblick in sein inneres tun ließ.«

ADOLF HITLER, BAND 1 – DIE JAHRE DES AUFSTIEGS 1889–1939, S. Fischer Verlag 

TEXTO TRADUZIDO E PUBLICADO

Brasil: para começar, uma aula de atualização para europeus

Se eu, caro leitor europeu, começo com uma pequena aula de atualização sobre o Brasil, faço pela certeza de que nós sabemos surpreendentemente pouco sobre o país; foi essa a primeira impressão vergonhosa que eu mesmo tive. Grande parte do que aprendemos na escola já foi esquecido por nós; e, do que nos lembramos, pouco importa, pois os números e dados há muito não conferem, ficaram aquém da realidade em ritmo acelerado. Além disso, precisamos de uma vez por todas nos acostumar (já é hora, já está mais que na hora) a mudar nossa perspectiva europeia, reconhecer que os outros continentes se desenvolvem em dimensões totalmente diversas e que o enfoque se afasta de forma alarmante de nossa “pequena península da Ásia” (como Nietzsche a chamava). Resiste em nós um erro psicológico típico dos pais que sempre são os últimos a notar que os filhos há muito já são pessoas intelectualmente independentes e adultas; por isso, muitos ainda não conseguem se habituar com o fato de que as antigas colônias da Europa se transformaram em Estados – e até mesmo em mundos – intelectual e economicamente orgânicos.

PEQUENA VIAGEM AO BRASIL, Stefan Zweig, org. da profa. Heike Muranyi, Versal Editores


No meu aniversário de 75 anos fiz duas coisas: visitei o túmulo da minha esposa, depois entrei para o exército.

Visitar o túmulo de Kathy foi a menos dramática das duas.

Ela está enterrada no Cemitério de Harris Creek, a pouco menos de uma milha da rua onde moro e onde criamos nossa família. Levá-la ao cemitério talvez tenha sido mais difícil do que deveria ser. Nenhum de nós esperava precisar tão logo de um funeral, por isso não havíamos providenciado nada. É um pouco mortificante, para usar a palavra mais precisa, ter de discutir com um administrador de cemitério sobre sua esposa não ter feito uma reserva para ser enterrada. No vim das contas, meu filho, Charlie, que por acaso era prefeito, mexeu alguns pauzinhos e conseguiu o jazigo. Ser pai do prefeito tem suas vantagens.

Mas, então, sobre o túmulo. Simples e discreto, com uma daquelas lajes pequenas em vez de uma grande lápide. Como contraste, Kathy jaz ao lado de Sandra Cain, cuja lápide um tanto grande demais e de granito preto polido, com a foto de colegial de Sandy e uma frase sentimental de Keats sobre a morte da juventude e da beleza inscrita em jato de areia na parte da frente. É muito a cara de Sandy. Kathy teria achado graça se soubesse que Sandy estava estacionada ao lado dela com uma lápide grande e dramática. Durante toda a vida, Sandy alimentou uma concorrência passivo-agressiva divertida com ela. Se Kathy chegasse à venda beneficente de assados com uma torta, Sandy traria três e ficaria indignada, sem nem disfarçar, se a torta de Kathy fosse vendida antes. Kathy às vezes tentava se precaver do problema comprando uma das tortas de Sandy. Do ponto de vista de Sandy, é difícil dizer se isso melhorava ou piorava as coisas.

GUERRA DO VELHO, John Scalzi, Editora Aleph


Um verão e um inverno se passaram e, em 23 de maio de 2016, quando subi novamente o caminho íngreme até o convento Mater Ecclesiae, nos Jardins do Vaticano, temi que pudesse ser nossa última longa conversa.

Irmã Carmela abriu a porta, trajada dessa vez não com seu hábito, mas sim com um tailleur elegante. Na sala de recepção pendia uma imagem que retratava Santo Agostinho, o grande mestre espiritual que tanto significou para ele, pois desse santo se deve estudar a luta tão dramática, tão humana pela verdade da fé.

Em vez de sapatos vermelhos, Bento XVI calçava sandálias, como um monge. Poucas pessoas sabiam que ela havia ficado cego do olho esquerdo muitos anos antes, e nesse ínterim sua audição também diminuiu. O corpo estava bem magro, mas toda a sua aparência era suave como nunca antes. E era fascinante ver que o pensador sagaz, o filósofo de Deus, a primeira pessoa que pode chamar a si mesmo de Papa Emeritus, prosseguia seu caminho, por onde o intelecto não basta, na direção do âmago da fé, em silêncio e em oração.

BENTO XVI – O ÚLTIMO TESTAMENTO – UMA CONVERSA COM PETER SEEWALD, Planeta


AS FLORES-SOSSEGO SEMPRE SE ABRIAM durante a noite mais longa. A cidade inteira celebrava o dia em que o conjunto de pétalas desabrochava em um intenso vermelho – por um lado porque as flores-sossego eram o sangue da nação e, por outro, pensou Akos, para impedir que todo mundo enlouquecesse no frio.

Naquela noite, no dia do ritual do Florescimento, Akos estava suando em seu casaco enquanto aguardava o restante da família se aprontar, então foi até o pátio se refrescar. A casa dos Kereseth havia sido construída em um círculo ao redor de uma fornalha, as paredes mais próximas e as mais distantes eram curvadas. Para dar sorte, ao que parecia.

Assim que abriu a porta, seus olhos arderam com o ar congelante. Akos abaixou rapidamente os óculos de proteção, e o calor de sua pele embaçou o vidro no mesmo instante. Tateou em busca do atiçador metálico com a mão enluvada e empurrou-o sob a tampa da fornalha. As pedras ardentes embaixo dela pareciam torrões pretos antes de a fricção acendê-las, e depois cintilaram em cores diferentes, em consequência do pó usado para atiçá-las.

CRAVE A MARCA, Veronica Roth, Rocco Jovens Leitores


Era o começo do ano letivo. A inquietação de junho, época de calor opressivo e braços nus, havia passado. O sol percorria a fachada envidraçada e transformava a sala de aula numa estufa. No fundo das cabeças vazias, germinava a expectativa pelo verão. A simples perspectiva de desperdiçar os dias no ócio completo roubava a concentração dos alunos. Com a visão embaçada de quem saiu da piscina, com a pele oleosa e o desejo acalorado de liberdade, eles permaneciam presos nas cadeiras e sonhavam com as férias que se aproximavam. Alguns pareciam distraídos e incapazes de raciocinar, outros fingiam submissão por conta dos boletins iminentes e empurravam a prova de biologia para a mesa da professora como gatos deixando ratos mortos no tapete da sala. Na aula seguinte, perguntavam sobre a nota, com a calculadora de bolso a postos, ansiosos por melhorar a média em três décimos.

Mas Inge Lohmark não era uma daquelas professoras que se curvavam ao fim do período letivo apenas por que estavam prestes a perder sua platéia. Não tinha medo de deslizar sozinha para a irrelevância.

Alguns colegas, quanto mais se aproximavam as férias de verão, mais eram atormentados pela permissividade quase terna. Suas aulas degringolavam numa espécie de teatro interativo e vazio. Um olhar pensativo ali, um tapinha nas costas acolá, as frases de encorajamento de sempre, lastimáveis exibições de filmes. Uma inflação de notas boas, a alta traição do Excelente. E, então, o mau hábito de arredondar as notas finais para arrastar alguns casos perdidos para o próximo ano. Como se isso ajudasse alguém. Os colegas simplesmente não entendiam que prejudicavam apenas a própria saúde quando mostravam interesse pelos alunos. No fim das contas, estes não passavam de vampiros que roubavam toda sua energia vital. Alimentavam-se do corpo dos professores, de sua autoridade, prejudicando seus deveres. Sempre atacavam um deles com perguntas absurdas, sugestões ridículas e intimidades insípidas. O mais puro vampirismo.

O PESCOÇO DA GIRAFA, Judith Schalansky, Alfaguara


Hitler em pessoa

Quem foi o homem que, em 30 de janeiro de 1933, com apenas 43 anos de idade, se estabeleceu na Chancelaria ocupada no passado pelo fundador do Reich, Otto von Bismarck, a quem tanto admirava? Essa pergunta é capciosa, pois por trás da figura pública de Hitler existe uma pessoa, um ser humano difícil de compreender. Mesmo entre seu séquito mais íntimo, muitas de suas facetas permaneceram um mistério. Otto Dietrich, chefe de imprensa de Hitler, comenta em suas memórias que ele era uma “personalidade obscura, esfíngica”. Ernst Hanfstaengl, que teve por muitos anos a oportunidade de observar de perto o líder do partido, reconheceu que nunca conseguiu “descobrir uma chave para as profundezas da essência dessa pessoa”; “O que ele realmente pensava e sentia permaneceu para mim, como sempre, um livro fechado com sete selos”. Albert Speer, que logo após 1933 foi promovido a arquiteto preferido do Führer, confessou já na sua primeira audiência, em junho e julho de 1945, no castelo Kransberg, em Taunus, que a pessoa de Hitler para ele sempre foi “um mistério cheio de contradições e extremos”. “Parece que havia algo nele que nunca poderemos compreender”, observou o ex-embaixador francês em Berlim, André François-Ponce, em 1947. E o secretário de Estado, Otto Meissner, que também servira lealmente Hitler como antes o fizeram Ebert e Hindenburg, registrou em suas memórias do ano de 1953: “O julgamento da essência desta pessoa rara […] permanecerá para sempre controverso […] Inclusive àqueles que o conheceram por anos e puderam observar sua evolução, é difícil apresentar uma opinião precisa sobre ele, pois era um lobo solitário que se fechava, desconfiado, e concedia somente a poucos – e mesmo para esses, apenas eventualmente – um vislumbre de sua intimidade”.

ADOLF HITLER, VOLUME 1: OS ANOS DE ASCENSÃO 1889–1939, de Volker Ullrich, Amarilys (Tradução dos capítulos 13 a 17 e suas respectivas notas. Com Renate Müller, Karina Janini e Simone Pereira)